



Doris Aichinger
gepr. Pferdetherapeutin
gepr. Pferdeosteopathin
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OsteopathieDie Osteopathische Medizin ist ein heilkundliches System, welches Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA von Dr. Andrew Taylor Still entwickelt wurde. Er fand heraus, dass alle Erkrankungen mit einer verminderten Beweglichkeit von Muskeln, Gelenken und Bindegewebe im Zusammenhang stehen. (Grundsatz der Osteopathie "Bewegung ist Leben - Leben ist Bewegung") Die Osteopathische Medizin ermöglicht Heilung, indem Bewegungseinschränkungen aufgespürt und sanft behoben werden, so dass die Selbstheilungskräfte wirksam werden können. Insgesamt ist die Osteopathie ein in sich schlüssiges Medizinsystem, das den Prinzipien angewandter Anatomie, Physiologie und Pathologie folgt. Die osteopathische Behandlung folgt dabei den von Dr. Still entwickelten Prinzipien:
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Cranio-Sacral-TherapieText wird gerade erstellt |
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MassageDie Massage ist eine altbewährte Therapiemethode, die vielschichtig auf den Organismus einwirkt. Neben einer tonusregulierenden Wirkung werden auch Verklebungen zwischen Gewebeschichten gelöst und damit die Beweglichkeit verbessert. Außerdem werden Durchblutung und Lymphfluss angeregt. Dies verbessert die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen und sorgt für einen schnelleren Abtransport der Abfallstoffe. Durch eine Massage werden auch verschiedene chemische Stoffe wie Histamin und Endorphin freigesetzt, das wiederum eine wundheilende bzw. schmerzhemmende Wirkung hat. Zusätzlich wird die Schmerzweiterleitung auch durch Stimulation von Rezeptoren der Haut gehemmt. Eine Massage steigert insgesamt das Wohlbefinden. |
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Passive Mobilisation & DehnungDer Übergang zwischen Mobilisieren und Dehnen ist fließend. Während beim Dehnen eher die Muskulatur im Vordergrund steht, zielt Mobilisation auf eine Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit ab. In der Praxis wird bei den meisten Mobilisierungen auch gedehnt. Durch sanfte Bewegungen des zu behandelnden Körpersegments in der physiologischen Achse wird das Gelenk bis an seine muskuläre Grenze gebracht. Dort wird verharrt bis eine Muskelentspannung zu spüren ist. Erst dann wird die Bewegung minimal fortgesetzt. Durch die erfolgte Muskelentspannung wird sowohl die Durchblutung als auch die Beweglichkeit verbessert. Wird diese Technik nicht korrekt ausgeführt, bewirkt sie genau das Gegenteil und der betroffene Körperbereich verspannt sich weiter. |
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Streßpunkt-Therapie nach Jack MeagherWährend sich ein Pferd bewegt, gibt es immer einen Punkt der dabei am stärksten belastet wird. Bei Überlastung können sich an diesem Punkt Triggerpunkte (Dauerkrämpfe einzelner Muskelfasern) bilden. Diese kann man sich als kleine verhärtete Knoten vorstellen, die für das Pferd sehr schmerzhaft sind. Häufig sind dies die Ansatzpunkte der Muskeln. Auf dem Röntgenbild können diese Triggerpunkte nicht nachgewiesen werden. Oft sind diese Stellen auch dafür verantwortlich, dass sich ein Pferd nicht mehr nach einer Seite biegen lässt oder Probleme beim angaloppieren hat. |
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AkupressurMit Akupressur werden alle Behandlungstechniken bezeichnet, die mittels Fingerdruck auf die Akupunkturpunkte entlang der Meridiane, der Energieleitbahnen des Körpers, arbeiten und dabei Stress reduzieren und die Energie im Körper ausbalancieren. Unter Jin Shin Do® versteht man eine Form der Akupressur, die in den 1970er Jahren von Iona Marsaa Teeguarden als Synthese der traditionellen chinesischen Akupunkturtheorie, Japanischer Fingerdrucktechnik und taoistischer Philosophie entwickelt wurde. Im Jin Shin Do® werden mit Fingerdruck jeweils zwei Akupunkte nach ganz bestimmten Kriterien miteinander verbunden. Diese Arbeit führt die Patienten oft in einen sehr entspannten Zustand, der auch den Zugang zu Emotionen fördert. Mit Jin Shin Do® lässt sich deshalb sowohl auf körperlicher als auch emotionaler Ebenearbeiten. Jin Shin Do® basiert auf der Theorie der "ausserordentlichen Meridiane", die ein sehr rasches und effektives Ausgleichen der Körperenergie ermöglicht. Der Unterschied zu Shiatsu liegt im eher langsameren und ruhigeren Arbeiten und dem Ziel tiefer Entspannung der Muskelpanzerungen. |
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LymphdrainageBei Verletzungen oder Operationen werden die Lymphbahnen häufig unterbrochen. Der Rückfluss der Lymphe aus den Geweben ist dann behindert, und es können sich Lymphstauungen in Form von Schwellungen und Ödemen bilden. In diesem Fall kann eine Lymphdrainage helfen. Es ist eine spezielle Massageform mit systematischer Anordnung und rhythmischer Folge von Drehgriffen, Schöpfgriffen, Pumpgriffen. Dadurch wird der Abtransport der Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe gefördert. |
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Pulsierende Mangetfeld-TherapieSchon vor Jahrtausenden beobachteten Menschen lindernde und heilende Wirkungen von "Steinen, die Eisen anziehen". Pulsierende Magnetfelder mit bestimmter Frequenz und Intensität können den Organismus bioenergetisch beeinflussen. Die in den Körperzellen vorhandenen geladenen Teilchen (Ionen) werden vom pulsierenden Magnetfeld angeregt und in Bewegung gebracht. Durch die Pulsation wird der Transport von Nährstoffen gefördert, die Zelle vermehrt mit Sauerstoff versorgt und somit der Zellstoffwechsel gesteigert. Damit wird der Selbstheilungsmechanismus des Körpers in Gang gesetzt. Magnetfelder durchdringen den Körper vollständig, wodurch bei dieser Therapie jede Zelle erreicht wird. Die pulsierende Magnetfeld-Therapie wird erfolgreich bei Gelenkserkrankungen, Knochenfrakturen, Sehnen- und Bänderverletzungen, Muskel- und Nervenschmerzen und generell zur Wundheilung eingesetzt. |
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Neurostimulations-Therapie (NeuroStim)Die Neurostimulations-Therapie ist eine Schwingungstherapie. Die wissenschaftliche Grundlage schaffte schon in den 1970er Jahren Prof. Nasarov, indem er Ansätze fand, die Muskelfunktionalität durch niederfrequente mechanische Stimulation zu beeinflussen. Dieses Verfahren nannte er BMS ("Biomechanische Stimulation"). Die Neuromuskuläre Stimulationstherapie ist die Weiterentwicklung dieses Verfahrens. Die durch das NeuroStim-Gerät hervorgerufenen, niederfrequente Schwingungen (im Hertz-Bereich) dringen auch in tiefere Gewebeschichten ein. Durch die Therapie werden Durchblutung, Stoffwechsel und Lymphfluss aktiviert. Je nach verwendeter Frequenz wird die Gewebespannung entweder tonisiert oder detonisiert. Sehr gut kann das NeuroStim auch zur Behadnlung von Triggerpunkten eingesetzt werden. |
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Ultraschall-TherapieDie Ultraschall-Therapie wirkt sowohl mechanisch als auch biochemisch auf den Organismus. So werden hochfrequente Schwingungen (im Mega Hertz-Bereich) mittels eines Schallkopfes in das Gewebe übertragen, die dort durch Kompression und Expansion zu Druckschwankungen und Volumenveränderungen führen. Deshalb spricht man bei diesem Effekt auch von "Mikromassage". Aufgrund der durch die Schallwellen ausgelösten Vibrationen werden die Gewebemoleküle ebenfalls zum schwingen angeregt. Dies führt zu einer Erwärmung des Gewebes - der "thermische Effekt" der Ultraschall-Therapie. Der Ultraschall dringt tief ins Gewebe ein und erreicht somit auch Sehnen und Knochen. Die Tiefendurchblutung wird angeregt und die Heilung gefördert. Gut geeignet ist die Ultraschall-Therapie daher bei Verletzungen von Sehnen und Bändern, bei Knochenfrakturen und nichtinfektiösen Schwellungen. |
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TENS-TherapieZiel der TENS-Therapie (TENS = Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation) ist die Stimulierung afferenter Nerven zur Schmerzlinderung und die Verbesserung der Nährstoffversorgung und des Stoffwechsels. Mittels Elektroden werden schwache, elektrische Ströme durch den Körper geleitet. Dadurch werden bestimmte Nervenfasern gereizt, die im Rückenmark die Schmerzweiterleitung anderer Nerven hemmen. Gerade bei chronischen Schmerzzuständen sind die schmerzleitenden Nerven hypersensibilisiert. Durch die TENS-Behandlung werden diese desensibilisiert und das umliegende Gewebe kann sich entspannen. |