Ziel des Pferdechecks ist es, sich einen Gesamtüberblick über das Pferd zu verschaffen und so mögliche Ursachen für Bewegungseinschränkungen zu erkennen oder das Ausmaß einer Verletzung zu beurteilen.
Adspektion:
Zunächst betrachte ich das Exterieur Ihres Pferdes und notiere mir äußere Auffälligkeiten.
Palpation und Funktionsprüfung:
Als nächstes taste ich Ihr Pferd genau ab, um den Zusand der
Muskeln und die Beweglichkeit der Gelenke zu überprüfen.
Ausrüstungsanalyse:
Ein wichtiger Punkt ist auch die Überprüfung der Ausrüstung. Halten
Sie daher alle Gegenstände bereit, die Sie häufig benutzen
(z. B. Sattel und Zaumzeug, Sattelunterlagen, Pferdedecken,
Hilfszügel, ...)
Gang- und Videoanalyse:
Während das Pferd im Schritt und Trab vorgeführt wird, überprüfe
ich, ob sich Unregelmäßigkeiten im Gangbild feststellen lassen. Treten
die Probleme unter dem Sattel auf, wäre es gut, wenn das Pferd
während des Checks auch vorgeritten wird. In der Regel halte ich
diesen Teil der Untersuchung mit der Videokamera fest, da so manche Details besser sichbar gemacht werden können.
Gespräch:
Erst wenn ich mir ein unabhängiges Bild über Ihr Pferd gemacht habe, werde ich Sie genauer zur Vorgeschichte befragen und meine Analyseergebnisse mit Ihnen besprechen.
Manchmal kann es nötig sein, Verdachtsbefunde durch einen Tierarzt abklären zu lassen. Dies dient allein dem Wohl Ihres Pferdes.
Im Anschluss erhalten Sie einen unverbindlichen Therapie- und Trainingsplan.
Für einen Pferdecheck sollten Sie etwa 1 1/2 bis 2 Stunden einplanen. Es sollte ein geschützter Platz zur Verfügung stehen, an dem das Pferd in Ruhe untersucht werden kann. Für das Vortraben sollte ein ebener, harter Untergrund vorhanden sein.